Susanne Weiske absolvierte an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Martin Rupprecht und Prof. Florence von Gerkan ein Kostümbild - Studium, dass sie 2007 mit dem Diplom abschloss.
Es folgten Assistenzen an der Oper Wuppertal, Opera du Rhin Straßburg, den Schwetziger Festspielen und von 2008 bis 2018 an der Komischen Oper Berlin.

Als Kostümbildnerin arbeitet sie gleichermaßen im Theater und beim Film.
Zahlreiche Arbeiten führten sie unter anderem an das Staatstheater Augsburg, Landestheater Coburg und die Komische Oper Berlin, wo sie mit den Regisseur*Innen Tobias Ribitzki, Werner Sauer, Anisha Bondy und Julia Hübner verschiedene Arbeiten umsetzte. Auch mit dem Künstlerkollektiv Gob Squad und Myon, dem humanoiden Roboter der Beuth Hochschule für Technik Berlin entstand ein experimenteller Theaterabend "My Square Lady" auf der großen Bühne der Komischen Oper Berlin.

"Das Fest" nach Thomas Vinterberg und "Bash - Stücke der letzten Tage" waren Arbeiten mit dem Regisseur Andreas Nathusius. 2020 werden beide wieder "Das Fest" im Landestheater Neustrelitz umsetzen.  
Für das Ensemble United unter der Leitung von Vladimir Jurowski entwarf sie die Kostüme für "Claude Vivier - 70/35 - a sacred act" im Konzerthaus Berlin (2018).

Im Filmbereich entwickelte sie das Kostümbild für den Debütfilm "Draußen am See" (2009) des Regisseurs Felix Fuchssteiner. Mit Mariejosephin Schneider entstanden " Die letzte Garbe" (2006) ,        "Notes of Berlin"  (2015) und "Jessi" (2010). Letzterer feierte auf der Berlinale seine Premiere.

Mit der erfolgreichen Produktion "Die Zauberflöte" von Barrie Kosky und "1927" (Premiere 2012 in der Komischen Oper Berlin)  reist sie als Gastspielleitung der Kostümabteilung um die Welt. Sie betreute die Gastspiele in Peking (2017), Japan (Tokio, Osaka, Hiroshima 2018), Australien/Neuseeland 2019, New York (2019) und Macau/Taiwan (2019). Außerdem betreute sie alle Vermietungen und Lizenzvergaben. 
Sie kann somit auf einen reichen Schatz an Erfahrungen mit internationalen Partnern und allen organisatorischen Dingen eines Gastspiels zurückgreifen.